Hallo,
vielleicht stehe ich ja auch nur auf der Leitung.
Also 77 kWh/m²a KfW100 wären eine Investition: 92T€ / 110 = ~ 835,-€/m²
Man kann zwar über Pellets schön rechnen, da diese für den Primärenergiebedarf CO² neutral sind und man einen Faktor bis ansetzen kann,
nur hat der Primärenergiebedarf nichts mit der Heizlast zu tun, diese bleibt nach wie vor unverändert hoch.
Ich persönlich halte sowas für Nonsens, denn die laufenden Betriebskosten bleiben weiter unverändert hoch. Aber das ist CO²-Politik

Zudem müssen die Transmissionswärmeverluste ebenso reduziert werden. Und hier sehe ich das Problem, wenn diese nur dem KfW 100 entspricht.
Von 77 kWh/m²a auf 32 kWh/m²a wären dann 92T€+19T€ = 111T€ / 110 = ~ 1009,-€/m² Differenz 174,-€/m²

Okay, wie ich den Ausweisen entnehmen kann, sind die Hüllen nahezu gleich bei den Varianten, nur 0,008 an Differenz.
Zitat KfW Merkblatt:
KfW-Effizienzhaus 55:KfW-Effizienzhäuser 55 dürfen den Jahres-Primärenergiebedarf (Qp) von 55 % von Qp REF und den
Transmissionswärmeverlust (H’T) von 70 % H´T REF des entsprechenden Referenzgebäudes nach
Tabelle 1 der Anlage 1 der EnEV2009 nicht überschreiten.
Gleichzeitig darf der Transmissionswärmeverlust H´T nicht höher sein als nach Tabelle 2 der Anlage 1 der
EnEV2009 zulässig (unter Berücksichtigung des 40-prozentigen Zuschlags gemäß § 9 Absatz 1 der EnEV2009).
Quelle: KfW-MerkblattFazit:Ich gehe mit Ihren Gedanken konform und würde auch so vorgehen, wie Sie es wünschen,
denn nur so reduzieren Sie Ihre laufenden Betriebskosten. Das Geld in eine Pelletheizung zu stecken,
ist sicherlich der falsche Weg.