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Autor Thema: Tipps für den Umgang mit Brennholz  (Gelesen 2770 mal)
H.-P. Ambros
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Architekt AKRP
Dipl.Ingenieur
Dipl. Wirt.-Inf.
KfW-Sachverst.


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« am: 14. Januar 2011, 16:44:50 »

Sie schenken Wärme und Geborgenheit – und sie arbeiten umweltschonend. Mit Holz befeuerte Kaminöfen werden in der kalten Jahreszeit gern und oft genutzt. Ihre positiven Eigenschaften spielen sie dann voll aus, wenn der Brennstoff richtig eingesetzt wird.

Der erste Punkt betrifft die Auswahl des Brennmateri-als. Es muß in jedem Fall trocken und unbehandelt sein. Frisch geschlagenes Holz wird deshalb je nach Holzart ein bis drei Jahre gelagert, etwa an einer geschützten Stelle am Haus. Dann sinkt der Feuchtegehalt auf 20 % und weniger. Als zweiter wichtiger Aspekt ist zu nennen, dass nur Natur belassenes bzw. unbehandeltes Holz in den Kaminofen kommt. Das können Holzstücke oder -briketts sein, auch Pellets, Hackschnitzel und Reisig bzw. Zapfen fallen darunter.

Eine „gute“ Verbrennung erkennt der Ofenfreund daran, dass das Holz mit langer Flamme rauchfrei abbrennt, eine feine weiße Asche entsteht und die Abgasfahne, d. h. der Rauch, nicht sichtbar ist. Wird jedoch lackiertes, beschichtetes oder anders behandel-tes Holz verfeuert, setzt der Nutzer sich und seine Mitmenschen giftigen Schadstoffen aus, denn dabei können u. a. Schwermetalle, Salzsäure und Dioxine entstehen. Auch Geruchsbelästigungen sind oftmals die Folge. Eine solche Form der Abfallentsorgung ist in jedem Fall unzulässig. Bei feuchtem Holz fällt außerdem sehr viel Asche an, die als Staub in die Umwelt entweicht. Darüber hinaus ist die Energieausbeute um die Hälfte geringer als bei trockenem Brennmaterial.

Der richtige Umgang mit dem nachwachsenden Rohstoff bewirkt, dass der Kaminofen und der Schornstein weniger verschmutzen und länger funktionstüchtig bleiben. Bei Fragen kann sich der umweltbewusste Kaminofenbetreiber an seinen Schornsteinfeger wenden. Der Mann in Schwarz nennt die beachtenswerten Details für Einbau und Betrieb. Wer sich einen neuen Kaminofen aussucht, achtet am besten auf die Qualitätszeichen, etwa der Europäischen Feuerstätten Arbeitsgemeinschaft EFA. Die geprüften Produkte erfüllen hohe Standards hinsichtlich der Sicherheit, punkten mit niedrigen Emissionen und lassen sich leicht handhaben.

Quelle: EFA - Europäische Feuerstätten Arbeitsgemeinschaft e.V.
Tschalo
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« Antworten #1 am: 05. August 2011, 15:15:30 »

Ich habe das Holz immer frisch aus dem Wald geholt und dann direkt verbrannt. Dabei enstanden zwar noch ganz andere Düfte und Dämpfe, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es länger brennt und ich somit nicht ständig nachtun musste. Mein Kamin war eh immer so schnell heiß, dass ich schon wieder alle Fenster aufreißen musste. Bin gerade ganz zufrieden die Gasheizung zu benutzen. Besser noch, die Sonne. :-)
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