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Autor Thema: Geschirrspülen in Europa und die Empfehlungen dazu  (Gelesen 4244 mal)
H.-P. Ambros
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Architekt AKRP
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« am: 27. Februar 2011, 11:58:18 »

Kritisch ist auch die Ressource Trinkwasser zu sehen, denn „bis ins Jahr 2025, so die
Schätzungen, wird sauberes Wasser in zahlreichen Regionen der Erde regelrecht
zur Mangelware werden“ (DFG 2003). In Deutschland nutzen Haushalt und Kleingewerbe
79 Prozent der gesamten Trinkwassermenge.
Pro Einwohner und Tag werden in Deutschland zurzeit 128 Liter
Trinkwasser verbraucht (BGW 2003). Nur ein sehr geringer Teil davon dient direkten
Ernährungszwecken. Bei den übrigen Anwendungsfällen ist das Trinkwasser im
Wesentlichen Transport- oder Lösemittel, zum Beispiel bei der körperlichen oder
häuslichen Hygiene oder beim Reinigen von Wäsche und Geschirr.

Am Beispiel der Geschirrreinigung untersucht der vorliegende Beitrag, wie sich
unterschiedliche Techniken des manuellen Geschirrspülens und der automatisierte
Ablauf in Form einer Geschirrspülmaschine auf Energie- und Wasserverbrauch auswirken.

Empfehlungen
Die in dieser Untersuchung gemachten Beobachtungen lassen vorläufige Empfehlungen
für ein effizientes Spülverhalten zu.
Danach sind insbesondere folgende Punkte zu beachten:

-Speisereste nicht antrocknen lassen
-Stark angetrocknete Speisereste einweichen
-Grobe Essensreste mit Messer oder Gabel in den Hausmüll entsorgen
-Geschirr sortieren: mit dem relativ saubersten beginnen
-Spülen im Becken mit möglichst heißem Wasser und ausreichend, aber nicht zuviel Spülmittel (Dosieranleitung beachten)
-Nachspülen des Geschirrs durch kurzes Eintauchen in ein zweites Becken mit klarem, kaltem Wasser (das entfernt verbleibende Essen- und Spülmittelreste, verringert aber wegen der Kürze des Eintauchens die Temperatur nicht entscheidend)
-Abtropfen lassen (durch die im Geschirr gespeicherte Wärme trocknet es von allein)
-Wasserreste durch frisches, sauberes Geschirrtuch beseitigen, gegebenenfalls nachpolieren
-Beim Einsatz eines Geschirrspülers das Geschirr nicht manuell vorspülen

Bemerkenswert ist darüber hinaus, dass es keine signifikanten Unterschiede zwischen
dem Alter oder dem Geschlecht der Probanden und dem erzielten Spülergebnis oder
dem Verbrauch an Ressourcen gab. Es ließ sich aber beobachten, dass Frauen den Berg
an Geschirr entspannter bewältigten.

Die Studie Geschirrspülen in Europa (PDF, 200KB) von Prof. Dr. rer. nat. Rainer Stamminger, Universität Bonn

Quelle: ernährung im fokus 4- 06/04

« Letzte Änderung: 27. Februar 2011, 17:33:48 von H.-P. Ambros »
Tschalo
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« Antworten #1 am: 25. Juli 2011, 20:25:11 »

 eazy bravo Ja. Da haben wirs. Ich vertrete die Meinung, Wasser zu sparen wo man kann. Mit der Einstellung die Spülmaschine auf Wasserspar zu stellen stehe ich in meinem Haushalt allerdings alleine da. Es ist nun wirklich ein verhältnismäßig eringer Aufwand den Teller abzuspülen, bevor das Essen festgetrocknet ist.
terber
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« Antworten #2 am: 27. Juli 2011, 11:37:01 »

Ich finde diesen Artikel sehr interessant. In meinem Haushalt benutze ich meistens meine Geschirrspülmaschine, weil es für mich Zeit sparender ist. Essensreste entferne ich so oder so vor dem Spülen und antrocknen sollten sie eigentlich nie.
Ponda
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« Antworten #3 am: 01. August 2011, 13:27:17 »

Kritisch ist auch die Ressource Trinkwasser zu sehen, denn „bis ins Jahr 2025, so die
Schätzungen, wird sauberes Wasser in zahlreichen Regionen der Erde regelrecht
zur Mangelware werden“ (DFG 2003). In Deutschland nutzen Haushalt und Kleingewerbe
79 Prozent der gesamten Trinkwassermenge.
Pro Einwohner und Tag werden in Deutschland zurzeit 128 Liter
Trinkwasser verbraucht (BGW 2003). Nur ein sehr geringer Teil davon dient direkten
Ernährungszwecken. Bei den übrigen Anwendungsfällen ist das Trinkwasser im
Wesentlichen Transport- oder Lösemittel, zum Beispiel bei der körperlichen oder
häuslichen Hygiene oder beim Reinigen von Wäsche und Geschirr.

Am Beispiel der Geschirrreinigung untersucht der vorliegende Beitrag, wie sich
unterschiedliche Techniken des manuellen Geschirrspülens und der automatisierte
Ablauf in Form einer Geschirrspülmaschine auf Energie- und Wasserverbrauch auswirken.

Empfehlungen
Die in dieser Untersuchung gemachten Beobachtungen lassen vorläufige Empfehlungen
für ein effizientes Spülverhalten zu.
Danach sind insbesondere folgende Punkte zu beachten:

-Speisereste nicht antrocknen lassen
-Stark angetrocknete Speisereste einweichen
-Grobe Essensreste mit Messer oder Gabel in den Hausmüll entsorgen
-Geschirr sortieren: mit dem relativ saubersten beginnen
-Spülen im Becken mit möglichst heißem Wasser und ausreichend, aber nicht zuviel Spülmittel (Dosieranleitung beachten)
-Nachspülen des Geschirrs durch kurzes Eintauchen in ein zweites Becken mit klarem, kaltem Wasser (das entfernt verbleibende Essen- und Spülmittelreste, verringert aber wegen der Kürze des Eintauchens die Temperatur nicht entscheidend)
-Abtropfen lassen (durch die im Geschirr gespeicherte Wärme trocknet es von allein)
-Wasserreste durch frisches, sauberes Geschirrtuch beseitigen, gegebenenfalls nachpolieren
-Beim Einsatz eines Geschirrspülers das Geschirr nicht manuell vorspülen

Bemerkenswert ist darüber hinaus, dass es keine signifikanten Unterschiede zwischen
dem Alter oder dem Geschlecht der Probanden und dem erzielten Spülergebnis oder
dem Verbrauch an Ressourcen gab. Es ließ sich aber beobachten, dass Frauen den Berg
an Geschirr entspannter bewältigten.

Die Studie Geschirrspülen in Europa (PDFFotos auf Leinwand, 200KB) von Prof. Dr. rer. nat. Rainer Stamminger, Universität Bonn

Quelle: ernährung im fokus 4- 06/04




Ich finde auch, dass man Wasser sparen sollte, wo man kann Smile
Oft sind die Spülmaschinen auch nicht bis obenhin gefüllt, weil die Haushalte zu klein sind. Dann wird die Maschine trotzdem angeschmissen, weil der Dreck sich nach einger Zeit festsetzt und dann kaum abgeht.
Am besten direkt nach dem Essen per Hand abspülen, was sich für kleinerer Haushalte empfiehlt Wink

Grüsse ...
jacy88
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« Antworten #4 am: 18. August 2011, 15:31:11 »


Die Studie Geschirrspülen in Europa (PDFLeinwand drucken, 200KB) von Prof. Dr. rer. nat. Rainer Stamminger, Universität Bonn

Ich finde auch, dass man Wasser sparen sollte, wo man kann Smile
Oft sind die Spülmaschinen auch nicht bis obenhin gefüllt, weil die Haushalte zu klein sind. Dann wird die Maschine trotzdem angeschmissen, weil der Dreck sich nach einger Zeit festsetzt und dann kaum abgeht.
Am besten direkt nach dem Essen per Hand abspülen, was sich für kleinerer Haushalte empfiehlt Wink

Grüsse ...

Natürlich habt ihr Recht, dass die Spülmaschine oft nicht voll ist, jedoch frage ich mich immer, was es bringt, wenn ich jetzt anfange, Wasser zu sparen und andere Leute nur so mit Wasser um sich schmeissen. Ich achte auch auf den Wasserverbrauch, frage mich aber auch oft, was ich damit bezwecke und ob ich was verändere ?
Ich hoffe, dass die Wassernot in Afrika manchen Menschen das Problem aufzeigt und in der zukunft öfters per Hand gespült wird.

Grüße, Jacy
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